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Neben der Ausbildung zum Steinmetzgesellen bietet die sächsische Steinmetzschule auch die Möglichkeiten an in 22 Wochen während ca. 800 Unterrichtsstunden den fachtheoretischen Teil II der Steinmetzmeisterausbildung zu absolvieren und darüber hinaus die Prüfungsstücke (Teil I) herzustellen.
In der Regel erfolgt die Ausbildung in der Reihenfolge, dass zunächst der Teil IV (Berufs- und arbeitspädagogische Ausbildung) und der Teil III (Wirtschaftlich-rechtliche Ausbildung) absolviert sein sollen. Diese Ausbildungsabschnitte können Sie an Bildungseinrichtungen vor Ort in Ihrem Bundesland absolvieren. Nach dem erfolgreichen Abschluss dieser Kurse können Sie dann Ihre Ausbildung im Meistervorbereitungslehrgang mit abschließender Prüfung im Teil II an unserer Schule fortsetzen.
Stellen Sie gegebenenfalls bitte einen Antrag auf Ausbildungszuschuss bei Ihrer zuständigen Handwerkskammer.
Während der Ausbildung befassen sich die Meisterschüler mit folgenden Stoffgebieten:
Technologie des Steinmetzhandwerkes
(Grundlagen des Handwerks, manuelle und maschinelle Steinbearbeitung, Werkzeuge und Maschinen, Herstellung von Werkstücken)
Restaurierung
Bauklimatik und Bautenschutz
Bautechnik und Versetzarbeiten
(Natursteinmauerwerk, Fassadenbekleidungen, Treppen, Fußböden, Terrassen, Betonarbeiten)
Gerüstbau
Baustofflehre
(Zemente, Kalke, Gipse, Mörtelarten, Betone, Zuschlagstoffe)
Technische Mathematik
Statik und Festigkeitslehre
Kalkulation
(Kalkulation von Angebotspreisen unter Berücksichtigung aller anfallenden Kosten)
Technisches Zeichnen
(Konstruktion von Bauteilen aus Naturstein)
Schrift- und Grabmalgestaltung
(Konstruieren typischer Grabmalschriftarten, Gestaltung von Grabdenkmalen)
Freihandzeichnen
Berechnung und Konstruktion von Sonnenuhren
Natursteinkunde
(Entstehung von Naturstein, Arten, Eigenschaften, Verwendung, Mineralogie)
Baustilkunde
(Baustile der Geschichte und Gegenwart, Zuordnung der Merkmale)
Baurecht
Bildhauerkurs
bei Bedarf Schmiedekurs
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